Unsere Physiotherapie Urologie
In der Klinik Quellental/ Birkental ist durch die Zusammenarbeit von Ärzten – Physiotherapeuten - Psychologen - Masseure - Pflegepersonal und weiterer Mitarbeiter ein multimodales Kontinenzkonzept erarbeitet worden, das auf sehr viel Erfahrung und Knowhow basiert.
Das physiotherapeutische Kontinenzkonzept der Klinik Quellental/ Birkental basiert auf einer ganzheitlichen Behandlungsmethode.
Wir gehen davon aus, dass der Körper als ganzes funktionsfähig sein muss, um die Funktionseinschränkungen im Blasen- und Schließmuskelbereich zu beheben.
Dieses versuchen wir zu realisieren mit osteopathischen-, parietalen-, viszeralen sowie cranio sakralen Techniken.
Neben dem multimodalen Kontinenzkonzept wird das gesamte Spektrum der konservativen Therapie urologischer Erkrankungen abgedeckt. Des Weiteren wird auf eine völlige Schmerzfreiheit des Patienten hingearbeitet, sowohl bei Schmerzen postoperativ als auch bei Schmerzen alter Läsionen, die sich im Laufe des Lebens ergeben.
Zur Anwendung kommen neben der Osteopathie auch schmerzphysiotherapeutische Techniken.
Diese befassen sich überwiegend mit chronischen, jedoch auch akuten Schmerzsyndromen. Es beinhaltet eine ganzheitliche, patientenorientierte
Herangehensweise an den Schmerz mit der Kombination der manual-therapeutischen Diagnose und Behandlung (manuelle Medizin) mit aktiven Techniken der PNF (propriozeptive neuromuskuläre Fazilitation) und einem kinästhetischem Körperwahrnehmungstraining in Bewegung und Entspannung. Sie ermöglicht auch eine intensive und teils neue Körperselbsterfahrung, so dass im Zusammenhang mit erlebter Schmerzreduktion und somatopsychischen Erfahrungen häufig auch eine emotionale Entspannung, Aufhellung und Stabilisierung erreicht werden kann.
Die Physiotherapie wird sowohl in Form von Einzel- und Gruppentherapie, bzw als Einzel- und Gruppenbewegungsbad-Therapie durchgeführt.
Folgende Therapieformen kommen zum Einsatz:
- Kontinenztraining (bei Harninkontinenz nach radikaler Operation des Prostatakarzinoms, bei Dünndarm-Ersatzblase und weiblicher Inkontinenz)
- Viszerale Osteopathie
- Craniosakrale Osteopathie
- Parietale Osteopathie
- FELDENKRAIS-Methode
- Propriozeptive Neuromuskuläre Fazilitation (PNF)
- Manuelle Therapie
- Nicht operative Orthopädie nach CYRIAX
- Behandlung der Funktionskrankheiten nach Brügger
- Funktionelle Bewegungslehre nach KLEIN-VOGELBACH
- Neuromedizinkonzept (Schmerz-Physiotherapie)
- Dorn-Preus Methode
- Fußreflexzonentherapie
- Atemtherapie
- Physiotrainer
Die erste Behandlung des Patienten erfolgt am zweiten Tag der Rehabilitation. Sie beginnt mit der Einführung ins Konzept, die in Gruppenform stattfindet. Dort werden grundlegend wichtige Aspekte im Hinblick auf die jeweilige Operation oder Krankheit besprochen.
Neben diesem Konzept – Einführungsvortrag und den therapeutischen Einzelanwendungen, wird der Patient/ die Patientin aktiv am Genesungsprozess beteiligt, indem er/ sie:
- bei inkontinenten Patienten täglich die Kontinenzgruppe besucht. Er nimmt fünfmal an der Gruppe für Anfänger teil und den Rest der Aufenthaltsdauer täglich an den Kontinenzgruppen für Fortgeschrittene.
- Patienten mit anderen urologischen Operationen / Krankheitsbildern besuchen täglich die Wirbelsäulengruppe.
- speziell für Patienten mit Dünndarm Ersatzblase sprich Neoblase finden 3 mal wöchentlich eine Neoblasengruppe statt.
- Für in frage kommende Patienten finden 3 mal wöchentlich ein Bewegungsbad statt.
In den Gruppentherapien kommen sehr spezielle Übungen, jeweils auf die Operation oder das Krankheitsbild bezogen zum tragen, mit dem Ziel die bestmögliche Voraussetzung für den Heilungsprozess des Patienten herzustellen.




