Therapiekonzept der Abteilung Urologie,
Onkologie, Nephrologie

Aktuelle Schwerpunkte einer fachspezifischen urologisch-onkologisch-nephrologischen Rehabilitation (REHA) mit einer hohen medizinischen Kompetenz sowohl was Diagnostik als auch Therapie angeht und einer hohen therapeutischen Dichte sind stationäre Anschlussheilbehandlungen (AHB)
oder Anschlussrehabilitationen (AR) unmittelbar in Anschluss an Operationen und die stationäre urologisch-onkologisch-nephrologische Rehabilitation. Diese Therapiemaßnahmen unterscheiden sich deutlich von der alten Badekur mit wenigen Arztkontakten und relativ wenigen, unspezifischen Anwendungen.
Durch die stationäre Rehabilitation (REHA) kann man Funktionsstörungen nach Operationen wie Harninkontinenz oder Potenzstörungen, verbleibende Schmerzen sowie die allgemeine Leistungs- und Muskelschwäche verbessern. Mehrere Wochen nach größeren Eingriffen liegt eine ausgeprägte Abwehrschwäche vor, die durch Packungen und Wasseranwendungen gebessert werden kann.
Ca. 25% aller Tumorpatienten haben postoperativ z. T. massive psychische Probleme, die der gezielten psychologischen Betreuung bedürfen. Auch klagen ca. 25% aller operierten Patienten über mehr oder weniger ausgeprägte Konzentrationsstörungen, die durch Hirnleistungstraining eventuell schneller gebessert werden können. Das Erkennen und Beseitigen von Komplikationen sind weitere wichtige Aufgaben. Nur die schnelle Überwindung der genannten Probleme garantiert eine baldige Wiederaufnahme der beruflichen Tätigkeit oder der Eigenversorgung bei guter Lebensqualität.
Durch ein kompetentes Therapeutenteam und insbesondere fachärztliche Mitarbeiter verschiedener Disziplinen gelingt es in der Klinik Wildetal besonders gut, die oben skizzierten Ziele zu erreichen.





