Studien in den Kliniken Hartenstein

Die Ergebnisse wissenschaftlicher Studien bilden die Basis unserer Therapiekonzepte. Unsere Behandlungen sind somit fundiert und evidenzbasiert.

  • Selbsteinschätzung der beruflichen Leistungsfähigkeit bei Prostatakarzinom-Patienten in ambulanter und stationärer Rehabilitation: Evaluation einer fachspezfischen Rehabilitation nach radikaler Prostatovesikulektomie

Multizentrische, prospektive Studie zur Evaluation des Vergleichs zwischen ambulantem und stationärem Setting in Zusammenarbeit mit der Universitätsklinik Hamburg und drei weiteren Rehabilitationszentren, gefördert durch die Arbeitsgemeinschaft für Krebsbekämpfung in Nordrhein-Westfalen (Arge) (2012)

  • Wert und Risiko der Erhaltung des neurovaskulären Bündels bei radikaler Prostatovesikulektomie

Retrospektive Studie bei 4.403 Patienten aus den Jahren 2009 und 2010 mit Evaluation des mittleren Urinverlusts zu Beginn und zum Ende der Anschlussheilbehandlung und gezeigtem Unterschied bei nerverhaltend und nicht nerverhaltend operierten Patienten, daneben Darstellung des Risikos bei Nerverhaltung Tumorgewebe zu belassen (R1).

  • Ältere Patienten/ höheres Rsiiko der Harninkontinenz nach radikaler Prostatovesikulektomie

Retrospektive Studie mit 3.912 Patienten aus den Jahren 2008 und 2009 mit Evaluierung von Miktionsparamtern wie Miktionsfrequenz, Miktionsvolumen und Harnflussrate sowie entscheidend Urinverlust im 24h-PAD-Test tags wie nachts zu Beginn und zum Ende der Anschlussheilbehandlung. Jeweilige Parameter in Altersgruppen (5-Jahresintervalle) eingeteilt. Das Ergebnis zeigt den Einfluss von Prostata-Vorerkrankungen, ggf. Medikamenten, dem „Altern“ von Blase und Muskulatur, mit der Verschlechterung, je älter die Patienten waren, insbesondere beim Urinverlust nach radikaler Prostatovesikulektomie. Im gleichen Zuge wurde aufgezeigt, dass die jeweils älteren Patienten auch mehr rehabilitativen Aufwand in der Klinik und der gesamten Rehabilitation erfordern.

  • Mitwirkung an einer Studie der Universität Würzburg, Institut für Psychotherapie und medizinische Psychologie, Arbeitsbereich Rehabilitationswissenschaften (2007)

Döring, K., Ih´le, C.: Evaluation von Partner- und Angehörigenseminaren in der stationären psychosomatischen und psychotherapeutischen Rehabilitation. Eine Pilotstudie in Kooperation mit der Georg-August-Universität Göttingen, Prof. Dr. phil. Günter Reich, Ambulanz Familientherapie (2008-2012)

  • Entwicklung eines Fragebogens zur Erfassung beruflicher Problemlagen

Döring, K., Schmidt A.: Entwicklung eines Fragebogens zur Erfassung beuflicher Problemlagen. Mitwirkung an einer Studie (2006-2007)

  • Das sozialmedizinische Outcome berufstätiger Patienten nach radikaler Prostatektomie

(in Zusammenarbeiter mit der Arbeitsgemeinschaft für Krebsbekämpfung Nordrhein-Westfalen)

  • Krebsnachsorge und Rehabilitation bei Prostatakarzinom: Erwartungen, Bedürfnisse und Probleme des Patienten

Pilotstudie mit Erfassung körperlicher und psychosozialer Beschwerden und Erwartungen an ein Nachsorgeheilverfahren.

  • Psychoonkologie und Lebensqualität: Befunde und problematische Aspekte in der urologisch-onkologischen Rehabilitation

Kohortenstudie mit Vergleich der Selbstdarstellung orthopädischer und urologisch-onkologischer Patienten.

  • Pilotstudie: Urodynamische Parameter bei der Behandlung der postoperativen Harninkontinenz nach radikaler Prostatektomie mit Trospiumchlorid

Eine prospektiv randomisierte Studie mit 60 Patienten.

  • Trospiumchlorid in der Behandlung der postoperativen Harninkontinenz nach radikaler Prostatektomie

Eine prospektiv randomisierte Studie mit 120 Patienten, der den messbaren Nutzen einer adjuvanten Medikation bei zweit- und drittgradiger postoperativer Harninkontinenz nachwies.

  • Rehabilitation der postoperativen Harninkontinenz beim Mann nach radikaler Prostatektomie und Cystektomie

Eine prospektiv randomisierte Studie mit 120 Patienten, in der die Effektivität des Kontinenztrainings nachgewiesen und wissenschaftliche Kriterien für den Einsatz einer zusätzlichen Elektrostimulation entwickelt wurden.

  • Behandlung der Hauptkomplikation der antiandrogenen Therapie bei Prostatakarzinom-Patienten mit Hilfe von Medroxyprogesteronacetat

Effektive Therapie der persistierenden Hitzewallungen unter Hormonentzug

Die Lebensqualität von Patienten wird unter einer hormonellen Therapie des Prostatakarzinoms oftmals durch ein Hormonentzugssyndrom reduziert. In der Literatur werden persistierende Hitzewallungen bei 35 bis 85 % hormonell behandelter Patienten beschrieben. In einer prospektiven Studie wurde die Wirksamkeit einer Einmalapplikation von 1.000 mg Medroxyprogesteronacetat (Farlutal) bei persistierenden Hitzewallungen untersucht.

486 Patienten in einem Durchschnittsalter von 65 Jahren (39 bis 81 Jahre) mit einem hormonell behandelten Prostatatkarzinom udn entsprechender Hormonentzugssymptomatik erhielten in einer Einmalgabe 1.000 mg Medrxyprogesteronacetat 8Farlutal) als intramuskuläre Injektion.

Diese Therapieoption führte zu einer initialen Ansprechrate von 75 %.

Von 468 Patienten berichteten 3 Wochen nach primärer Injektion 45 % (220 Patienten) über keine weiteren Hitzewallungen, 30 % (144 Patienten) beschrieben eine Verbesserung der Symptomatik und 23 % (114 Patienten) konnten keine Veränderung feststellen. Eine Zunahme der hormonellen Symptome wurde von 2 % (8 Patienten) beschrieben.

Eine schriftliche Befragung nach 6 Monaten ergab bei 429 beantworteten Fragebögen eine Gesamtansprechrate der Einmalgabe von 70 % (300 Patienten). Davon waren ohne weitere Hitzewallungen 32 % (137 Patienten). Über einen Rückgang von Anzahl und Stärke der Hitzewallungen berichteten 38 % (136 Patineten). Bei 30 % (129 Patienten) hatte sich auch im weiteren Verlauf keine Änderung der initialen Flush-Symptomatik ergeben. Nebenwirkungen wurden unter Einhaltung der Kontraindikationen nicht registriert.

Fazit: Die einmalige intramuskuläre Applikation von 1.000 mg Medroxyprogesteronacetat (Farlutal) stellt eine effektive nebenwirkungsarme Therapie der Hormonentzugssymptomatik bei hormoneller Therapie des Prostatakarzinoms dar.

  • Wissenschaftliche Studien zur erektilen Dysfunktion nach radikaler Prostatektomie

Im Zuge einer wissenschaftlichen Studie wurde eine Bedarfsanalyse bei über 600 Patienten zur Behandlung der erektilen Dysfunktion nach radikaler Prostatovesikulektomie durchgeführt.

Eine weitere in Datenerhebung befindliche Studie beleuchtet den Nutzen einer frühzeitigen medikamentösen Therapie der erektilen Dysfunktion nach radikaler Postatektomie, insbesondere nach nervschonender Operationstechnik.

  • Die Elektrostimulationstherapie in der Behandlung der postoperativen Harninkontinenz nach radikaler Prostatovesikulektomie

Eine dreiarmige, randomisierte Studie mit 180 Patienten.

Die Studie vergleicht die konservativen Therapieoptionen der postoperativen Harninkontinenz unter Nutzung validierter Erhebungsbögen zur Lebensqualität. Außerdem werden alle relevanten medizinischen Befunde verglichen. Der Beobachtungszeitraum beträgt ein Jahr. Zurzeit sind alle Sechs-Monats-Daten erfasst.

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