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31.03.2022

Hohe Resonanz für Reha-Studie 


Bad Wildungen-Reinhardshausen.

Anfang März 2022 fand der Deutsche Kongress für Rehabilitationsforschung in Münster statt, bei dem auch Dr. Guido Müller und Dr. Marius Butea-Bocu vom Urologischen Kompetenzzentrum für die Rehabilitation der Kliniken Hartenstein vertreten waren. Er gilt als wichtigster wissenschaftlicher Reha-Kongress in Deutschland. Bei bestem Frühlingswetter und dank eines hervorragend umgesetzten Hygiene-Konzepts konnte der Kongress als Präsenzveranstaltung stattfinden: Insgesamt nahmen 1.400 Fachbesucher*innen teil – 600 von ihnen waren vor Ort und weitere 800 hatten sich online zugeschaltet. 

Mit einem spannenden Dialog zwischen Politik, Kostenträgern und den Gesundheitsberufen in der Rehabilitation wurde der Kongress eröffnet. In ihren Reden würdigten sowohl Karl-Josef Laumann (Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen) als auch Dr. Klaus Reinhardt (Präsident der Bundesärztekammer) die wichtige Arbeit in den Rehabilitationseinrichtungen – auch vor dem Hintergrund der Herausforderungen, die mit der Bewältigung der Corona-Pandemie einhergehen.

Erfolgreiches Leuchtturmprojekt im UKR

Auf dem Kongress präsentierten Chefarzt Dr. Guido Müller und Oberarzt Dr. Marius Butea-Bocu vom Urologischen Kompetenzzentrum für die Rehabilitation (UKR der Kliniken Hartenstein in Bad Wildungen) drei Beiträge aus einer großen Versorgungsforschungsstudie zu Patienten nach Radikaloperation wegen einer Harnblasenkrebserkrankung. Diese Studie wurde im UKR der Kliniken Hartenstein unter der Leitung von Chefarzt Dr. Eckhard Kröger, Chefarzt Dr. Guido Müller und Oberarzt Dr. Marius Butea-Bocu (stellv. Studienleiter) durchgeführt. Die hohe Forschungsaktivität im UKR hat eine lange Tradition, die auf den UKR-Gründer Prof. Dr. med. Ullrich Otto zurückgeht. Er gilt bis heute als Begründer der modernen urologischen Rehabilitation. 

Die 842 Studienteilnehmer wurden zuvor in 135 verschiedenen Kliniken in Deutschland operiert und anschließend im UKR rehabilitiert. Aufgrund ihrer Qualität und Quantität sowie Tiefe der inhaltlichen Betrachtung und wissenschaftlichen Analyse kann die vorgestellte Studie als ein „Leuchtturmprojekt“ angesehen werden. Es wurde über die enormen Verbesserungen der Lebensqualität, der psychosozialen Belastung und der Harnkontinenz im Zuge der Rehabilitationsmaßnahme, sowie über die erfreulich hohe Rückkehrrate an den Arbeitsplatz berichtet. 

Das anwesende Fachpublikum sowie die Vertreter der Kostenträger zeigten sich beeindruckt und beglückwünschten die Studienleitung ausdrücklich zu dieser herausragenden Forschungstätigkeit. Gewürdigt wurde damit zugleich die sehr gute Rehabilitationsarbeit im UKR der Kliniken Hartenstein.

Ein positives Kongressfazit

Nach dem Kongress zog Dr. Müller gemeinsam mit seinen Kollegen ein äußerst positives Fazit. „Forschung hat einen hohen Stellenwert in den Kliniken Hartenstein, weil sie den Rehabilitationserfolg erhöht und unseren Patienten direkt zugute kommt“, betonte Dr. Müller. „Wir freuen uns, dass wir mit unserem Beitrag für einen wichtigen Impuls beim Deutschen Kongress für Rehabilitationsforschung sorgen konnten.“ Schließlich spiegelte das Projekt aus Bad Wildungen auch das Motto des Kongresses wider – es lautete: „Rehabilitation: Neue Wege, neue Chancen“ 

Foto:
Die Chefärzte des Urologischen Kompetenzzentrums für die Rehabilitation (UKR der Kliniken Hartenstein) Herr Dr. E. Kröger (Klinik Wildetal) und Herr Dr. G. Müller (Klinik Quellental) vor dem in Münster präsentierten Kongress-Poster
Bildquelle:   Kliniken Hartenstein

Kliniken Hartenstein

Seit 65 Jahren stehen die Kliniken Hartenstein in Reinhardshausen für richtungsweisende Rehabilitationsmedizin auf höchstem Niveau. Zum Familienunternehmen gehören die Klinik Birkental (Orthopädie und Psychosomatik) sowie die Kliniken Wildetal und Quellental, die gemeinsam Europas größtes Urologisches Kompetenzzentrum für die Rehabilitation (UKR der Kliniken Hartenstein) bilden. Gegründet wurde das UKR im Jahr 2013 vom renommierten Urologen Prof. Dr. med. Ullrich Otto. 

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